Übersetzen als interkulturelles Mitteln in der mehrsprachigen Wirtschaftskommunikation

Claudia Böttger

Abstract


„Transportiert diese Übersetzung das, was der originalsprachige Text aussagen will? Muß die Art und Weise, wie der Inhalt des Textes argumentativ aufbereitet ist, für Leser der Zielsprache verändert werden, so dass der Text die gleiche Wirkung wie bei Lesern des ausgangssprachlichen Textes erzielt? Nach welchen Kriterien sind Übersetzungen zu beurteilen?“ Diese und ähnliche Überlegungen sind von wachsender Bedeutung für all diejenigen, die in international operierenden Unternehmen für die mehrsprachige Wirtschaftskommunikation zuständig sind.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche Instrumentarien geeignet sind, um Übersetzungen im Hinblick auf die interkulturelle Kommunikation dahingehend zu bewerten, ob sie differenziert auf die jeweiligen textuellen Normen der entsprechenden Sprach- und (Unternehmens)kulturen eingehen.

In der übersetzungswissenschaftlichen Forschung sind in den vergangenen Jahren Modelle mit unterschiedlichen übersetzungskritischen und -didaktischen Ansätzen entwickelt worden, von denen hier das Translation Assessment Modell von House (1977; 1997) diskutiert werden soll, da es dem Einfluß kultureller Textkonventionen im Übersetzungsprozeß einen zentralen Stellenwert einräumt.


Schlagworte


Übersetzung, Mehrsprachigkeit, Wirtschaftskommunikation

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