Vier Arten einen Schnaps zu vermarkten. Zur Werbegeschichte von Anís del Mono (1940-2000)

Franciso Javier Montiel Alafont

Abstract


Agustín Sánchez Vidal beschreibt in seinem Buch Sol y Sombra die Entstehung der Marke des Anisschnapses Anís del Mono und zeigt auf, dass der Affe – speziell aus dieser Werbung – tief in der spanischen Kultur verwurzelt ist. Daran dürfte nicht zu zweifeln sein, wenn wir in Betracht ziehen, dass heute, in einer Zeit, in der Whisky und weiße Spirituosen die Gläser der Spanier erobern, die Marke Anís del Mono eine der wenigen ist, die mit einer gewissen Beständigkeit – neben dem Chinchón de la Alcoholera – zumindest in der Marktnische der Digestifs überlebt. In dieselbe Richtung zielt die Tatsache, dass sein Name häufig in Witzen und Redensarten auftaucht. Es gibt viele andere Firmen, die bei der Identifizierung ihrer Marken auf ein Tier als Titelfigur gesetzt haben. Denken wir z.B. an das Dromedar bei Camel, den Löwen bei Peugeot oder an das Krokodil bei Lacoste. Warum avanciert der Affe zu einem imaginären Symbol der Spanier während andere Tiere nur Markenzeichen mit einem gewissen Wiedererkennungswert für am Markt mehr oder weniger etablierte Firmen bleiben?

Schlagworte


Werbegeschichte; Interkulturelles Marketing;

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